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Bewertung der Wettbewerbsstrukturen und Analyse einer Desinvestitionsstrategie für einen Einzelhändler

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Ausgangssituation – Wettbewerbsverzerrung – rechtzeitig gegensteuern

Kartellbehörden untersuchten eine damals geplante Übernahme durch einen großen, landesweiten Einzelhändler, der einen geringfügig kleineren Mitbewerber übernehmen wollte. Um die Bedenken der Kartellbehörde zu zerstreuen, musste das Unternehmen der Kartellbehörde eine Desinvestitionsstrategie anbieten, auf Grund derer die Behörde von einer kartellrechtlichen Prüfung absehen würde. Ein fundiertes Verständnis über Ursachen der Wettbewerbsverzerrung sowie über Strukturen der lokalen Märkte war erforderlich, um eine optimale Desinvestitionsstrategie für das Unternehmen zu entwickeln. 

Projektansatz – Desinvestitionsstrategie auf Basis fundierter Analyse

Ausgangspunkt der Untersuchung war eine detaillierte Analyse des lokalen Marktes. Zentrale Faktoren, die die Verzerrung des Wettbewerbs verursachen, wurden unter die Lupe genommen und vorherrschende Wettbewerbsstrukturen wurden bewertet. Auf Basis dieser Analysen wurde eine Desinvestitionsstrategie ausgearbeitet, die kartellrechtliche Bedenken ausräumen sollte. In der Tat akzeptierte die Behörde eine Vereinbarung mit dem Einzelhändler, nach der er mehr als 120 Supermärkte verkaufen sollte und die Behörde im Gegenzug von einer weiteren kartellrechtlichen Prüfung der Übernahme absehen würde. Für das umfangreiche Desinvestitions-Paket wurde im Anschluss ein strukturierter Verkaufsprozess entwickelt und umgesetzt. 

Erkenntnis – Mit ökonomischen Strukturen kartellrechtliche Untersuchungen vermeiden

Das Ergebnis einer kartellrechtlichen Prüfung kann durch ein Übernahmeverbot chancenträchtige Pläne eines Unternehmens zunichtemachen. Daher ist es wichtig, mit ökonomischen Hintergedanken eine Strategie auszuarbeiten, die eine Kartellprüfung vermeidet und somit die Realisierung von Übernahmeplänen nicht gefährdet. Darüber hinaus ergeben sich auch in einer solchen Situation Chancen, wenn der Druck von außen gezielt genutzt wird um dadurch ggfs. auch unpopuläre Entscheidungen nach innen zu verkaufen. So bietet sich z.B. die Chance, unrentable Standorte im Rahmen einer solchen Strategie auch gegen dem Widerstand anderer Stakeholder zu verkaufen.

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