Quo vadis Kapitalkosten?

Die Bedeutung von Kapitalstruktur und Kapitalkosten für die strategische Unternehmenssteuerung

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MANAGEMENT SUMMARY

Sonderkonjunktur, sprudelnde Cash Flows und üppige Liquidität sind normalerweise Anlass für Investitionen und Wachstum. Auch scheint die Aufnahme von „billigem“ Fremdkapital wieder deutlich einfacher zu sein. Und schließlich lassen sich durch Sonderdividenden und Aktienrückkäufe die Eigenkapitalrenditen zusätzlich hochhebeln. Aber was wäre der Preis solchen Handelns?

Sei es die Nachwirkung der letzten Krise oder der nüchterne Blick in die Zukunft: Auf jeden Fall sind viele CEOs und CFOs derzeit offenbar vorsichtig und reizen ihre wiedergewonnen Finanzierungsspielräume kaum aus. Manche gehen gar so weit, auch jetzt noch das Fremdkapital weiter zurückzuführen und den Eigenkapitalanteil zu erhöhen. Die Ursache der Zurückhaltung dürfte in der Erwartung vieler Firmenlenker liegen, Kapital könne schon bald wieder ein knappes und mehr denn je strategisch relevantes Gut werden. Nach gängiger Lehre muss diese Erhöhung des Eigenkapitalanteils aber unweigerlich zu einer Erhöhung der Kapitalkosten führen. Oder etwa nicht?

Die Antwort auf diese Frage ist maßgebend für die finanzielle Steuerung des Unternehmens, und zwar sowohl für die Finanzierung als auch für die interne Allokation des Kapitals. Die folgenden zentralen Erkenntnisse gilt es dabei zu berücksichtigen:

CEOs und CFOs sollten die momentan ruhige Phase an den Kapitalmärkten nutzen und sich ein umfassendes Bild über die spezifischen und risikoadjustierten Kapitalkosten ihrer Geschäftsaktivitäten und einzelner Aktiva machen. Der Nutzen mag heute noch nicht offensichtlich sein. Aber wer jetzt die Weichen richtig stellt, wird die Früchte in der nächsten Phase knappen Kapitals mit Sicherheit ernten.

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